Mischna
Mischna

Halakhah zu Bava Metzia 6:1

הַשּׂוֹכֵר אֶת הָאֻמָּנִין, וְהִטְעוּ זֶה אֶת זֶה, אֵין לָהֶם זֶה עַל זֶה אֶלָּא תַרְעֹמֶת. שָׂכַר אֶת הַחַמָּר וְאֶת הַקַּדָּר לְהָבִיא פִרְיָפְרִין וַחֲלִילִים לַכַּלָּה אוֹ לַמֵּת, וּפוֹעֲלִין לְהַעֲלוֹת פִּשְׁתָּנוֹ מִן הַמִּשְׁרָה, וְכָל דָּבָר שֶׁאָבֵד, וְחָזְרוּ בָהֶן, מְקוֹם שֶׁאֵין שָׁם אָדָם, שׂוֹכֵר עֲלֵיהֶן אוֹ מַטְעָן:

Wenn man Handwerker anstellt und sich gegenseitig in die Irre führt, haben sie nur "Beschwerde" gegeneinander. [("und sie haben sich gegenseitig in die Irre geführt" :) Wenn einer der vom Arbeitgeber zur Einstellung seines Kollegen entsandten Arbeitnehmer sie in die Irre geführt hat—als der Arbeitgeber ihm sagte, er solle jeden für vier Dinar pro Tag einstellen, und er ging und sie um drei anstellte, haben sie nur "Beschwerde" gegen ihn, denn sie akzeptierten drei; aber sie können zu ihm sagen: Unterschreibst du nicht (Sprüche 3:27): "Halte seinen (rechtmäßigen) Empfängern nichts Gutes vor?" Eine andere Interpretation: "und sie haben sich gegenseitig in die Irre geführt": Sie zogen sich zurück und wollten die Arbeit des Arbeitgebers nicht zu seinen Bedingungen erledigen; oder der Arbeitgeber zog sich zurück, als er ihnen am Morgen sagte, bevor sie anfingen zu arbeiten: „Ich will dich nicht.“] Wenn er einen Eselfahrer oder einen Wagenfahrer anstellte, um Piryafarin zu liefern [schräge Stangen für die Herstellung eines Wurf] oder Flöten [für (Trauer) eines Toten oder für einen Bräutigam] oder Arbeiter, um seinen Flachs aus dem Einweichbehälter zu heben, oder für irgendein anderes "verderbliches" Ding, und sie zogen sich zurück— An einem Ort, an dem es keinen Mann gibt [dh an dem er keine anderen Arbeiter zum Anstellen findet und der Flachs verloren geht], stellt er auf ihre Rechnung [Männer zu ihrem Lohn, aber nicht höher] ein oder täuscht sie [Er sagt ihnen, dass er ihnen einen zusätzlichen zuz geben wird, gibt ihnen aber nur das, was er am Anfang mit ihnen vereinbart hat.]

Gray Matter IV

We should note that Rav Goren concludes that the buyers have a right to be angry at the seller, since he did not act with the highest levels of integrity and morality (see Mishnah Bava Metzia 6:1). Practically speaking, such conduct by a seller is ill-advised, as he will not succeed in building a good reputation if he does not deliver the promised product in the fullest sense (see Mishnah Bava Metzia 7:5, which dictates to beit din to advise someone that even though the Halachah sides with him in his dispute, he damages his marketability due to his less-than-stellar conduct).
Ask RabbiBookmarkShareCopy

Gray Matter III

Halachah grants much flexibility regarding monetary law if both parties consent. Moreover, if a community has adopted a particular practice regarding a monetary matter, common custom, generally speaking, overrides Halachah (minhag mevateil halachah; see Yerushalmi Bava Metzia 7:1). A classic example is presented in the Mishnah (Bava Metzia 6:1), which states that an employer cannot insist that his employees work from dawn to dusk if the local custom among hired workers is not to work such hours.
Ask RabbiBookmarkShareCopy
Ganzes KapitelNächster Vers